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Top-Model hungert sich zu Tode

Das international erfolgreiche brasilianische Fotomodel Ana Carolina Reston hat sich jahrelang nur von Äpfeln und Tomaten ernährt. Jetzt starb die 21-Jährige an Unterernährung.

Reston wog zuletzt bei einer Körpergrösse von 1,74 Metern nur noch 40 Kilogramm, hiess es in brasilianischen Medien am Mittwoch unter Berufung auf die behandelnden Ärzte in Sao Paulo.

Reston starb in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit). Sie stand unter anderem bei Modeltopfirmen wie Ford, Elite und L'Equipe unter Vertrag. Sie war seit dem 13. Lebensjahr als Model tätig, nachdem sie in ihrer Geburtsstadt Jundiai im Bundesland Sao Paulo bei einem Schönheitswettbewerb entdeckt worden war. Reston arbeitete unter anderem in Europa, Japan und Mexiko.

«Carolina war zuletzt unter anderem für einen Armani-Katalog fotografiert worden. Unsere Vertreterin in Europa rief mich aber kurz danach an und sagte, sie sei zu mager, deshalb haben wir Carol nach Brasilien zurück geholt», sagte L'Equipe-Chefin Lica Kohlrausch.

Giorgio Armani hatte in der vergangenen Woche zu einer entsprechenden Kampagne der Regierung in Rom betont: «Ich habe für meine Defilees nie zu magere Mädchen gewollt.» Italien macht ebenso wie Spanien gegen zu dünne Models mobil.

Das Model war den Angaben zufolge am 25. Oktober einen Tag vor einer Arbeitsreise nach Paris wegen Leberschwäche in Folge der Anorexie in ein Spital eingeliefert worden. Seitdem habe sich ihr Zustand durch zahlreiche Entzündungen und Atemschwierigkeiten ständig verschlechtert.

4.2.07 11:46


Modewelt weist Verantwortung für magersüchtige Models zurück

Betreten, aber nicht bekehrt hat die Modewelt auf den Tod der 21 Jahre alten Ana Carolina Reston reagiert. Das Fotomodell war am Dienstag in São Paulo an den Folgen seiner Magersucht gestorben.

«Die Mode ist nicht für die Magersucht verantwortlich», hiess es als Kommentar am Donnerstagabend aus dem Hause Chanel in Paris. Tatsache bleibt aber, dass die Mädchen auf den Laufstegen und in den Gazetten seit vierzig Jahren immer dünner werden.

Doch Schuld am Magerkult der jungen Frauen sei die Mode deshalb noch lange nicht, betont der Chef des französischen Modeverbandes, Didier Grumbach: «Die Mode ist Folge der gesellschaftlichen Veränderungen, nicht ihre Ursache.»

Diese gesellschaftlichen Veränderungen haben mittlerweile für viele junge Frauen fatale Folgen. So leiden in Frankreich ungefähr vier Prozent der Bevölkerung unter Magersucht oder Bulimie - das sind immerhin 40 000 bis 50 000 Menschen.

Neun von zehn Betroffenen sind Frauen oder Mädchen, von denen «zehn Prozent daran sterben werden», sagt der Pariser Experte für Essstörungen, Philippe Jeammet. «Die Anorexie ist ein echtes gesellschaftliches Problem», räumt auch Chanel ein.
Nur noch Äpfel und Tomaten

«Ich hoffe, ihre Geschichte wird anderen eine Lehre sein», sagte die Mutter des toten Models der Tageszeitung «O Globo». Ana Carolina hatte die Arbeit an einem Armani-Katalog kurz vor ihrer Erkrankung aufgeben müssen, weil sie mit 40 Kilogramm Körpergewicht bei einer Grösse von 1,74 Metern zu dünn und zu schwach war.

Die junge Frau hatte sich zuletzt nur noch von Äpfeln und Tomaten ernährt. Eine Blaseninfektion führte dann innerhalb kurzer Zeit zu Nierenversagen und allgemeinem Organversagen. Die Verantwortlichen in den Agenturen sollten sich fragen, ob sie nicht mehr für ihre Tochter hätten tun können, klagt die Mutter.
Hungerleistung verlangt

Doch die Agenturen verweisen auf die Modeschöpfer, die nach immer dünneren Models verlangten. Der im September in Madrid festgelegte Body-Mass-Index von 18, also 56 Kilogramm bei 1,75 Metern Körpergrösse, für Models wird von den Agenturen ebenfalls zurückgewiesen.

Sie würden die Mädchen ohnehin nie wiegen, sondern nur den äusseren Eindruck berücksichtigen. Im Nachsatz kommt aber die Erläuterung, dass der Hüftumfang nicht mehr als 90 Zentimeter betragen dürfe - und das ist bei oft 1,80 Meter grossen Frauen wirklich eine Hungerleistung.
D'Amour: von 54 auf 130 Kilo

Dass nach dem Tod der 21 Jahre alten Ana Carolina ein Ruck durch die Modewelt geht, ist demnach eher unwahrscheinlich. Auch wenn das rundliche Model Velvet d'Amour, das bei Modenschauen des Franzosen Jean-Paul Gaultier auftritt, einen Hoffnungsschimmer sieht.

«Die Entrüstung über ihren Tod könnte die Menschen mobilisieren, in eine neue Zeit einzutreten», sagte sie in einem Zeitungsinterview. Sie selbst habe früher mit 54 Kilo von ihren Agenturen immer noch zu hören bekommen, sie sei zu dick.

Als sie bemerkt habe, wie absurd und gefährlich ihre Hungerkuren wurden, habe sie sich andere Vorbilder gesucht. Heute wiegt Velvet d'Amour 130 Kilogramm
4.2.07 11:53


ana's song von silverchair



Bitte stirb, Ana
So lange du hier bist, sind wir nicht

Du machst den Klang von Gelächter
Und geschärfte Nägel erscheinen sanfter

Und ich brauche dich irgendwie
Und ich brauche dich irgendwie

Offenes Feuer, an den Bedürfnissen entworfen, auf meinen Knien für dich
Offenes Feuer, auf meinen Knien, Verlangen, was ich von dir brauche

Stell dir einen Festzug vor
In meinem Kopf scheint das Fleisch dicker zu sein
Sandpapiertränen zerfressen den Film

Und ich brauche dich irgendwie
Und ich brauche dich irgendwie

Offenes Feuer, an den Bedürfnissen entworfen, auf meinen Knien für dich
Offenes Feuer, auf meinen Knien, Verlangen, was ich von dir brauche

Und du bist meine Zwangsvorstellung
Ich liebe dich bis zu den Knochen
Und Ana macht dein Leben kaputt
Wie ein Magersucht-Leben


Offenes Feuer, an den Bedürfnissen entworfen, auf meinen Knien für dich
Offenes Feuer, auf meinen Knien, Verlangen, was ich von dir brauche
Offenes Feuer, an den Bedürfnissen entworfen
Offenes Feuer, an den Bedürfnissen entworfen, auf meinen Knien für dich
4.2.07 13:30


Magersucht-Bewegung

Sie tragen Anstecker mit der Aufschrift "Think thin", Victoria Beckham ist ihnen "Thinspiration" und ihre beste Freundin heißt Ana: Anorexia nervosa, Magersucht. Im Internet stilisieren Anhänger der "Pro Ana"-Bewegung die Krankheit zum Lifestyle.

Herunterhungern bis auf Größe XXS: Für immer mehr Mädchen ist das nicht krank sondern Lifestyle. Sie fristen ihr Dasein mit zwei Nektarinen, 500 Gramm Broccoli und vielleicht noch einem Apfel pro Tag, um schöner, schlanker, perfekt zu sein. "Pro Anas" nennen sie sich dann, denn "Ana" ist ihre beste Freundin. Eine nette Abkürzung für eine hässliche Krankheit: Anorexia nervosa, Magersucht. Es ist bereits eine regelrechte Bewegung, die vor etwa fünf Jahren in den USA entstanden ist und nun auch in Deutschland Fuß fasst.

"Ana" ist vor allem im Internet zu Hause. In Foren und Weblogs schwören sich die Mitglieder auf ihre zehn Gebote ein: "Du sollst nichts essen, ohne Dich schuldig zu fühlen!", heißt es da. Denn "Ana" kennt kein Pardon: "Du bist mir gegenüber eine Verpflichtung eingegangen. Ich bin Dein Leben und Deine Besessenheit."

Eine Besessenheit, die in bis zu 15 Prozent aller Fälle zum Tod führt, wie die Geschäftsführerin des Frankfurter Zentrums für Essstörungen, Sigrid Borse, berichtet. Anorexia gilt damit als die psychische Erkrankung mit der höchsten Todesrate, noch vor Depressionen. Schätzungsweise 600.000 Mädchen und Frauen zwischen 14 und 35 Jahren leiden in Deutschland an "Ana" oder ihrer Schwester "Mia", der Bulimie oder Ess-Brech-Sucht. Die Anziehungskraft der "Pro Ana"-Seiten ist laut Borse nicht zu unterschätzen: "Damit hat sich eine Bewegung etabliert, die eine schlimme Krankheit völlig verharmlost."

Rot steht für Magersucht, Lila für Bulimie
Zu den Symbolen der Bewegung gehören Armbänder, die an Essregeln erinnern: Ein Armband in Rot steht für Magersucht, Lila für Bulimie, Weiß für Hungern. Ansteckknöpfe tragen Inschriften wie "Ana Queens" oder "Think thin". Kürzlich tauchte solcher Modeschmuck im Internet-Auktionshaus eBay auf. Erst durch Medienrecherchen wurden die Betreiber auf das problematische Angebot aufmerksam. "Das war ein komplett neues Thema für uns", sagt Sprecherin Maike Fuest. "Auf Anfrage riet uns die Bundesärztekammer, die Auktionen zu löschen."

 Magersüchtige treibt ein verqueres Schönheitsideal. "Hinzu kommen Wünsche nach Perfektion, Kontrolle, Selbstbestimmung, sich von der Masse abzuheben", berichtet der Herzogenauracher Kinder- und Jugendpsychiater Jan Nedoschill. Während herkömmliche Betroffene ihre Krankheit nicht anerkennen, gehen "Pro Ana"-Anhänger weiter: Sie idealisieren die Essstörung als Lebensstil und bestärken sich darin, etwas Besonderes zu sein. "Gerade in der Pubertät kann die Fixierung auf das Essverhalten der Strohhalm sein, an den man sich klammert", kommentiert der Psychiater, der 1999 die virtuelle Selbsthilfegruppe hungrig-online.de gründete.

Zielgewicht: 45 Kilo bei knapp 1,70 Meter
Nedoschill ist überzeugt davon, dass ohne das Internet die ganze Bewegung gar nicht existieren würde: "Es ist sogar wesentlich ein Internet-Phänomen." Denn im Worldwide Web ließen sich die eigene Identität und vor allem auch das wahre eigene Gewicht verschleiern. Hier verabreden sich 14-, 18- und 20-jährige "Pro Anas" virtuell zum Fastenwochenende, um Zielgewichte wie 45 Kilo bei knapp 1,70 Metern erreichen. Sie tauschen Tipps für Diäten, kalorienarmes "Safe Food" oder Abführ- und Entwässerungsmittel aus.

Ihre Vorbilder sind Prominente wie Victoria Beckham, Keira Knightley oder Nicole Richie, die sich auf den roten Teppichen dieser Welt mit hervorstehenden Knochen und Beinen wie Mikado-Stäbchen ablichten lassen. Für die "Pro Anas" sind sie "Thinspiration", also ein Anreiz zum Weiterhungern. Zuhauf finden sich Fotos skelettartiger Models auf den "Pro Ana"-Seiten, begleitet von Ermutigungen, weiter an der Essstörung festzuhalten: "Bleib stark, höre nicht auf die anderen. Die sind doch nur neidisch auf Deine Stärke, Deinen Willen, Deine Schlankheit".

Mehrere hunderttausend "Pro Ana"-Blogs im Netz
Ihre Selbstbilder verbreiten Betroffene zum Beispiel in der nach Betreiberangaben größten deutschen Weblog-Gemeinschaft myblog.de mit mehreren hunderttausend Seiten. Ein Problem, wie auch myblog.de-Chef Stefan Glänzer weiß. Doch Zensur übe man nicht aus: "Nur wenn wir auf rechtswidrige Inhalte hingewiesen werden oder bei Verstoß gegen Community-Regeln, können wir die Seiten schließen." Die Betreuer des Portals versuchten auf, auf die Verfasser von "Pro Ana"-Seiten einzuwirken: "Wir mailen sie an und bitten zum Beispiel, ihr Blog mit einem Passwort zu schützen."

Auch die Kleiderindustrie ist inzwischen auf den Trend angesprungen und hat für Jeans die Größe Null erfunden, die den Maßen einer Zwölfjährigen entspricht. Karsten Braks vom Fachzentrum für gestörtes Essverhalten in Bad Oeynhausen nennt diese kommerzielle Vermarktung "einfach widerlich". Hier werde mit der Krankheit anderer Leute Geld gemacht. Auch Nedoschill kann angesichts solcher Entwicklungen nur auf einen "Trend in die andere Richtung hoffen". Und vielleicht ist der gar nicht so weit entfernt: Veranstalter der Madrider Modewoche erteilten jüngst zu dünnen Models ein Laufstegverbot. "Das ist doch jedenfalls mal ein positives Signal", sagt der Experte.

(Quelle: http://www.stern.de/wissenschaft/mensch/:Magersucht-Bewegung-Pro-Ana-Nichts-Dich/570790.html)

11.2.07 11:56


"Beste Freundin Ana" kann junge Mädchen in den Tod treiben

Harmloser Name für üble Krankheit - Teenager verherrlichen Magersucht dank falscher Vorbilder
 
Fellbach. "Beste Freundin Ana" ist im Jugendjargon der nette Ausdruck für eine hässliche Krankheit: Anorexia nervosa oder auch Magersucht. "Mia" steht für Bulimie oder Ess-Brech-Sucht. Jede dritte Schülerin in Fellbach hat schon einmal eine Diät gemacht. Und der Wille zum exzessiven Abnehmen nimmt zu.

Herunterhungern bis auf Größe XXS: Für immer mehr Mädchen ist das nicht krank, sondern Lifestyle. Und Vorbilder haben sie in Film und Werbung genug: "So schlank wie Victoria Beckham oder Keira Knightley möchte ich sein", sagt zum Beispiel Johanna aus Fellbach. Ihr Traumgewicht sind 45 Kilo - "doch davon bin ich noch meilenweit entfernt". Immerhin wiegt das extrem schlanke Mädchen nur noch 50 Kilogramm, bei einer Größe von 1,75 Meter. Kritik an ihrem Essverhalten - an "guten Tagen" isst sie nur einen Joghurt, einen Apfel und zwei Kiwis - lehnt sie ab: "Die sind doch nur neidisch auf meine Stärke und meine Schlankheit." Freundinnen hätten ihrer Mutter erzählt, dass sie Abführmittel und Appetithemmer in der Apotheke gekauft habe, klagt die 16-jährige Gymnasiastin: "Jetzt schleppen mich meine Eltern tatsächlich zum Therapeuten."

"Wenn ich in einer Klasse die Schüler frage, wer schon einmal eine Diät gemacht hat, meldet sich rund ein Drittel der Mädchen, viele davon haben sogar exzessiv gefastet", sagt die Fellbacherin Anna Haffa vom Arbeitskreis Ess-Störungen. "Auch geben etliche zwölf- bis 16-jährige Mädchen ihren Freundinnen den ultimativen Abnehm-Tipp: Geh doch kotzen."" Anna Haffa macht Prävention im Rems-Murr-Kreis und klärt Jugendliche über Ess-Störungen auf. Bei der Magersucht wird das Essen beispielsweise verweigert, bei der Ess-Brechsucht folgt auf maßlose Fressattacken herbeigeführtes Erbrechen: "Betroffen sind meist junge Mädchen, die Krankheit bricht überwiegend in der Pubertät aus. In Deutschland leiden 2,5 Millionen Frauen zwischen zwölf und 35 Jahren an einer Ess-Störung." Nicht einmal die Hälfte von ihnen werde wieder völlig gesund, etwa jede zehnte Patientin stirbt an Unterernährung oder tötet sich selbst.

Natürlich ist nicht jedes Mädchen, das ein paar Pfund abgenommen hat, magersüchtig, und nicht jeder Jugendliche, der sich gelegentlich über die Maßen voll stopft, hat eine Bulimie. Es sind die kleinen Zeichen, auf die die Eltern achten müssen, weiß Georg Rosenkranz, Heilpraktiker in Fellbach: "Essen ist auffällig oft ein Thema, die Kalorientabelle wird auswendig gelernt; häufiges Wiegen und Stochern im Essen gehören ebenfalls zum Krankheitsbild." Außerdem seien Ess-Gestörte Lügner: "Sie tricksen. Da wird der Apfel geviertelt, Flüssigkeiten gelöffelt und ganz extrem langsam gekaut. Auch behaupten sie, sie hätten Döner in der Stadt oder bei einer Freundin zu Mittag gegessen und drücken sich somit um gemeinsame Mahlzeiten."

Die Folgen einer Ess-Störung wirken sich nicht nur unmittelbar auf die Nahrungsaufnahme aus: "Die Jugendlichen, meist außergewöhnlich ehrgeizig, leiden unter Konzentrationsstörungen, Depressionen oder zunehmender Gereiztheit; sie ziehen sich von Freunden und Familie zurück und treiben übermäßig hartnäckig Sport, um Kalorien zu verbrauchen", sagt Heilpraktiker Rosenkranz. Und haben ein völlig verzerrtes Selbstbild: "Sie sehen sich immer als zu dick, egal, wie abgemagert sie sind - es ist, als sieht man in einen Parabolspiegel."

Johanna aus Fellbach hat schon im Internet in einem so genannten "Pro Ana"-Forum gechattet, in dem Anorexie verherrlicht wird: "Ana ist meine beste Freundin, und nach ihren Regeln will ich leben", bekennt das Mädchen. Und: "Wenn ich mein Gewicht nicht kontrolliere, werde ich wahnsinnig; Kalorien sind Sünde." Alle unglücklichen Gedanken, die sie früher hatte, seien verschwunden: "Ich bin total happy." Johanna ist in Fellbach keine Ausnahme: "Wir tragen alle ein Armband - rot für Ana und lila für Mia", sagt sie und hebt ihr Handgelenk: "Daran erkenne ich Gleichgesinnte in der Schule und beim Sport."

Georg Rosenkranz weiß: "Dieses Verhalten ist erfahrungsgemäß ein Hilfeschrei, denn in unserer heutigen Gesellschaft ist die Bereitschaft zu einem friedlichen Miteinander geschrumpft. Die jungen Frauen sehnen sich nach Anerkennung, Berührung und Zärtlichkeit, finden aber oftmals nur Leere, Vernachlässigung und Missachtung. Der Selbstwert dieser Mädchen ist immer sehr gering."

(Quelle : http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/1339900)

18.2.07 13:34





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